Offene Bühne 10. März 2022

Danke Thomas Fuchs für Fotos und Bericht des Abends!

26. Offene Bühne Musikerstammtisch – Hohenwestedt – Hotel Landhaus – 10.03.2022WAR DAS DER COMEDY CONTEST ODER DIE OFFENE BÜHNE HOHENWESTEDT?Soviel gelacht wie an diesem Abend, wurde wohl selten zuvor an einem der Stammtische. Die Musiker und auch das Publikum warfen sich die Bälle zu. Absolut großartig.Los ging es wie so oft mit dem Duo 2gether. Die beiden hatten tief in den Archiven gegraben und ein paar alte Friedenslieder hervorgezaubert, u.a. „A Nation Once Again“ von u.a. den Dubliners oder „Aller Herren Länder“ von Heinz-Rudolf Kunze.Nordic Sunset, die in zwei Wochen zum Solokonzert hier sein werden, eröffneten mit „Gut wieder hier zu sein“ von Hannes Wader. Mike Batt`s Klassiker „Bright Eyes“ strahlte ebenso durch den Saal wie Musik aus Israel oder Schweden. Ein Song der Pagan-Folk Band Omnia aus den Niederlanden gab es in Maori zu hören. Da kann man sich schon jetzt auf den Soloauftritt der Beiden freuen.Klaus-Peter Saß, sonst immer allein und für seine sehr ruhigen Songs bekannt, hatte sich ordentlich Unterstützung auf die Bühne geholt. Zunächst ein Duett mit Sonja enterten dann die Völker-Brüder die Bühne und ab ging die Post. Deutlich mehr Druck aber nicht weniger schön kamen die Lieder daher. „Mandolin Rain“ von den Hornsby-Brüdern John und Bruce gab es dann in einer echten Gänsehaut-Version. Sonja kam dann mit Frank und einem Klassiker von Georg Danzer:„Laß mi amoi no d`Sun aufgehn segn“ haute Frank in österreichischem Dialekt raus. „Forever Young“ schaffte es dann gleichzeitig zweisprachig gesungen auf die Bühne. Dann kam Michelle dazu und „All The World Is Green“ von Tom Waits eroberte die Trommelfelle. Frank ging und Sonja kam wieder dazu. „This Is The Life“ von Amy McDonald begeisterte ebenso wie „Because The Night“ von Patti Smith. Mit dem nächsten Frank kam dann Bernd Klüvers und Marion Maerz`„Die Tasse Kaffee“ zu Gehör.Triology Of Voice eröffneten mit „Fiddlers Green“ und überraschten dann mit „Sound Of Silence“. Auch John Hiatts „Crossing Muddy Waters“ stach deutlich aus dem sonst üblichen Irish Folk Programm der Band heraus. Navil (hoffentlich habe ich den Namen richtig behalten) kam dann mit Michelle auf die Bühne. Navil hatte Michelle vom Fleck weg gebeten, ihn bei einigen Songs zu begleiten, was auch ohne Probe hervorragend klappte. „Joline“ von Dolly Pardon funktionierte ebenso wie „Father And Son“ von Cat Stevens oder „Yesterday“ von den Beatles. Frank Breitengroß löste dann noch schnell ein Geburtstagsständchen vom letzten Mal für unsere liebe Svenja ein bevor Uta dann mit u.a. „Die Antwort weiß nur der Wind“ den offiziellen Teil beendete. Zunächst sah es nicht nach einer Session aus, kam dann allerdings doch noch in Fahrt. Am Rande:Sound gut, Licht wie immer schwierig. Gabi und Ulli sind im Umzugsstress, Gabi hatte sich auch noch die Schulter verletzt und somit verzichteten sie auf einen Auftritt als Sour Mash. Wie immer hatte das Team vom Landhaus eine Extrakarte parat. Der Service wieder einmal sehr nett und freundlich. Am 24.03. ab 19:00 Uhr beginnt dann die Konzertreihe mit „Nordic Sunset“. Eintritt ist frei, der Hut geht rum.