‚Offene Bühne‘ im RESTAURANT LANDHAUS 11. November 2021

Danke Thomas Fuchs für Bilder und Text! 🙂

24. Musikerstammtisch „Offenen Bühne“ – Hohenwestedt – Hotel Landhaus – 11.11.2021

Nachdem sich für die ersten beiden Sets niemand eingetragen hatte, begannen Sour Mash und überraschten mit Irish Folk. Weiter ging es mit einer echten Liebesschnulze und zum Ende des Sets wurden „Tauben vergiftet“. Georg Kreislers Klassiker brachte viel Applaus.

Dann kam Markus Völker, Uli`s Bruder dazu und schon ging es mit dem „Völker Trio“ und klassischem Bluegras weiter. Bevor Nordic Sunset übernahmen erklang noch ein schönes „Orange Blossem Special“. Für diesen Auftritt gab es viel Beifall.

Nordic Sunset legten los mit einem richtig mystischen Song von den Faröer-Inseln. Das paßte hervorragend zu der Nebelstimmung draußen, zumal es auch in der Sprache der Faröer gesungen wurde. Wie wandlungsfähig das Duo ist, zeigten sie dann im Verlauf ihres 5 Titel andauernden Sets.

„Der letzte Cowboy kommt aus Güterloh“ von der Tommie Bayer Band gefolgt von der Plattversion des 4 Non Blondes Klassiker „What`s Up“, Kiesewetters „Freesenhof“ und einem samischen Lied aus Lappland. Am Donnerstag den 24. März ist das Duo dann zu einem Solokonzert vor Ort.

Sonja starte ihr Set mit einer Ballade. „Que Sera,sera“, der Dors Day Klassiker folgte auf dem Fuße. Dieser Song wurde nicht wie viele glauben von Doris Day geschrieben, sondern von von ihr erstmalig gesungen. Komponiert und getextet wurde er von Ray Evens und Jay Livingston. „Zigeunerjunge“ von der großartigen Alexandra erklang völlig ungewohnt. Alexandra war ja für ihre dunkle Stimmfarbe bekannt. Sonja`s helle, kristallklare Stimme ließ den Titel neu erstrahlen. Da Michelle erkrankt war, gesellte sich jetzt Frank dazu und zusammen gab es zwei Titel von Norah Jones und Element Of Crime. Klasse.

Dann machte Frank allein weiter und sang über einen verlorenen Zettel, weiter mit dem „Offenbarungseid“ von Schulzke`s Skandal Trupp. Hervorragend auch sein „Du entschuldige i kenn di“ von Peter Cornelius, den er mit dem typischen österreichischem Dialekt vortrug. Zum Schluß dann noch ein Arbeiterlied aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Trioligy Of Voices eröffneten den Irish-Folk-Reigen mit zwei Versionen von „Fiddlers Green“ und einem bekannten Klassiker des Genres „Foogy Dew“.

Als letzter Künstler an diesem Abend kam dann Markus mit seinem Klavier auf die Bühne und brillierte mit einem „Dirty Old Town“ genauso wie mit der Celtic Women-Version von „Fields Of Gold“. „The Wild Rover“ erklang sogleich in 4 unterschiedlichen Versionen als Potpouri und Markus beendete seinen schönen Auftritt mit zwei weiteren Titeln. Großartig gemacht.

Im Anschluß begann die Session, die ich dann leider nach zwei Titeln verlassen mußte.

Am Rande:

Zu Beginn stand eine echte Armada aus Saiteninstrumenten auf der Bühne, bereit für den schönen Abend.

Licht wie immer schwierig und sehr knapp. Sound gut.

Wie immer gab es eine besondere Speisekarte für den Stammtisch.

Weiter geht es mit dem Jubiläumsstammtisch am 09.12.2021 ab 19:00 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei.